
Naturwald – was heisst das?
Seit dem Jahr 2000 entwickelt sich der Sihlwald zu einem Naturwald ohne menschliche Eingriffe. Was ist ein Naturwald?

Der Name sagt’s:
Sihlwald gibt es viele Flurnamen und Wege, welche ihre Namen geschichtlichen oder lokalen Besonderheiten verdanken.
Hochwachtturm: heute ein Aussichtsturm auf dem Albisgrat mit einer atemberaubenden Rundsicht über den Sihlwald und bis in die Alpen. Der Ort Hochwacht gehörte früher zu einem schweizweiten Hochwachtensystem, mittels welchem Nachrichten übermittelt wurden.
Bähnliweg: 1876 wurden im Sihlwald erstmals eine Waldeisenbahn verwendet, um die Forstarbeit einfacher zu machen. Übriggebliebene Schwellen des einst
12 km langen Trassees kann man noch heute auf dem Bähnliweg entdecken.
Langmoos: Der Walderlebnispfad führt die Besuchenden an einen besonders schönen und ruhigen Ort. Im Langmoos führt ein Steg durch den Moorwald, vorbei an glitzerndem Wasser, umgestürzten Baumstämmen und geheimnisvollen Moospolstern. Der Ausblick auf die angrenzende Riedwiese lässt staunen und träumen.
Rooseveltplatz: Wegkreuzung von Spinnerweg und Sihlwaldstrasse, benannt nach Eleanor Roosevelt, Gattin des amerikanischen Präsidenten Franklin D. Roosevelt, welche 1948 anlässlich eines Besuches im Sihlwald die mächtigen, 200 Jahre alten Bäume an dieser Stelle bewunderte.
Schnabelburg: Die Schnabelburg, heute eine Ruine, wurde der Stadt Zürich von den Habsburgern geschenkt, da sie sich bei einem feindlichen Rachefeldzug neutral verhalten hatten.
Spinnerweg: Der Spinnerweg war früher einer der wichtigsten Verkehrswege im Sihltal. Die Spinnereien am Zürichsee und im Sihltal beschäftigten Arbeiterinnen aus dem Konaueramt, welche diesen Weg zu Fuss zurücklegten.
