Freilebende Luchse sind gefährdet und ihre natürlichen Lebensräume unter Druck. In Europa sind die Populationen klein und sie leben isoliert voneinander. Dadurch steigt die Gefahr von Inzucht. Um den genetischen Austausch zu sichern, werden Bestände durch Auswilderungen gezielt vernetzt. Der Wildnispark Zürich beteiligt sich an diesen Schutzbemühungen: Seit 2024 konnten bereits mehrere im Tierpark Langenberg geborene Luchse in Deutschland ausgewildert werden, um isolierte Populationen besser zu verbinden.
Das Projekt
Der Wildnispark Zürich ist mit seiner grosszügigen Luchsanlage bereits heute einer der wenigen europäischen Zoos, die die Bedingungen erfüllen, um Luchse für die Auswilderung vorzubereiten. Damit junge Luchse in der Wildnis überleben, müssen sie scheu bleiben! Die Tierhaltung ist unter diesen Bedingungen aufwändig: Die Tiere dürfen Futter nicht mit Menschen oder Nutztieren in Verbindung bringen. Dazu braucht es spezielle Futterautomaten und es wird nur Wildfleisch verfüttert. Die Jungluchse müssen regelmässig medizinisch untersucht werden. Um sie dafür stressfrei zu fassen, sind schonende Abfangvorrichtungen erforderlich. Mit dem Ziel, weiterhin erfolgreich und aktiv bei der Auswilderung von jungen Luchsen mitzuwirken, lanciert der Wildnispark Zürich das Projekt «Sprung in die Freiheit».
Der Förderverein Wildnispark Zürich unterstützt dieses Projekt.
Spendeninformationen
Ihre Spende können Sie von der Steuer abziehen. Ihre Spende geht an den Förderverein Wildnispark Zürich, der den Betrag ausschliesslich für dieses Projekt einsetzt.
Spenden-Konto: IBAN CH18 0900 0000 8724 8863 2
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Danke für Ihre Unterstützung
Jeder Beitrag hilft, den Luchsen den Weg in die Freiheit zu ebnen. Danke! Hier können Sie der Stiftung Wildnispark Zürich direkt für das Projekt per Twint, Google Pay oder Kreditkarte spenden.
CHF 150'000.-
Aktueller Spendenstand: CHF 60'000.-
- Einrichten eines dritten Anlageteils für die Separierung der Jungtiere vor der Auswilderung
- Entwicklung und Einrichten einer schonenden Abfanganlage
- Installation von ferngesteuerten Futterautomaten für die von den Tierpflegenden losgelöste Fütterung
2026 - 2027
In Planung
Was bisher geschah:
- Der Wildnispark Zürich beteiligt sich am europäischen Erhaltungszuchtprogramm für Luchse. Die koordiniert gezüchteten Tiere weisen zum Glück eine grosse genetische Vielfalt auf.
- Im Herbst 2024 wurden die ersten zwei Luchsweibchen aus dem Wildnispark Zürich in Deutschland ausgewildert (Jg. 2023). Vreni kam nach Thüringen. Verena in den Schwarzwald.
- Im Frühling 2025 kommen Luchs-Drillinge zu Welt.
- Im September 2025 wird das dritte Luchsweibchen (Freya) in Sachsen (D) ausgewildert (Jg.2024). Am 6. November strahlt SRF1 eine 45-minütige Dokumentation über Freya aus. Aktuell weiss man nichts über den Verbleib des Tiers, da sein GPS-Sender ausgefallen ist.
- Im Frühling 2026 kommt im Langenberg ein weiteres Weibchen zur Welt.
- Im Mai 2026 dann die tolle Nachricht! Vreni wurde von einer Fotofalle erfasst, gemeinsam mit einem Jungtier.
- Auch Verena bekommt Nachwuchs.
- Im August 2026 wird Wangari (die Leopardin), eines der Jungtiere aus 2025, in Thüringen ausgewildert.
«Sprung in die Freiheit»
Der Förderverein Wildnispark Zürich engagiert sich für die Luchse in Europa
Zukunft für die Pinselohren

